Unsere bisherigen Ausstellungen:
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Mi 08. Februar - So 22. April 2012
Martyrium - Vision - Caritas
Das Bild der Heiligen
Sonderausstellung Heilige
Derreiche Bestand an Darstellungen Brot spendender Heiliger des Museums der Brotkultur ist Ausgangspunkt für eine groß angelegte Heiligenschau, die einen weiten Bogen durch fünfhundert Jahre Kunst- und Kulturgeschichte europäischer und außereuropäischer Heiliger spannt.
Die Ausstellung zeichnet zum einen mit einer stattlichen Anzahl von Flugblättern und Schriften aus der Zeit der Reformation und Gegenreformation den Weg der Instrumentalisierung und Politisierung des Heiligenkultes und der Reliquienverehrung nach. Zum anderen geben ausgewählte Beispiele der Traktatliteratur des 16. bis 18. Jahrhunderts grundlegende Veränderungen in der Kunsttheorie dieser Epoche wieder, die sich an den in der Ausstellungen gezeigten Meisterwerken (Druckgraphik, Skulptur, Malerei) nachvollziehen lassen. Hinzu kommen Werke zeitgenössischer Künstler, wie Michael Triegel / Leipzig oder Wolfgang Finger / Würzburg, welche die Umsetzung der alten Bildsprache in zeitgenössischen Kontext eindringlich vor Augen führen.


So 13. Mai - So 19. August 2012
Die Kunst der Zubereitung
Esskultur im Spiegel von Back- und Kochbüchern

Kochbuch
Nahrungsmittel werden in der Regel vor dem Verzehr je nach Esskultur und Lebensmittel zubereitet. Es wird geschält, geschnippelt, gesiebt und gewogen, geknetet, gebrutzelt und abgeschmeckt... Doch woher wissen wir, wie wir die Lebensmittel am wirkungsvollsten verarbeiten können? Rezeptsammlungen dienen als Anregung oder als Leitfaden im Küchenalltag und bei Küchenorgien. Die Rezepte weisen die Bäcker und Köche in vielfältiger Art an oder ermutigen, Neues sowie fremdes auszuprobieren. Neben den Zutaten werden bisweilen außer den üblichen auch außergewöhnliche Küchenutensilien benötigt.
Das Museum der Brotkultur zeigt in dieser Ausstellung alte und neue Back- und Kochbücher aus dem Bestand. Handschriften, Bildbände und Anleitungen zu Geschmacksexperimenten schlagen einen Bogen über mehrere Jahrhunderte und verraten, wie sich das Genre im Laufe der Zeit gewandelt hat. Die Ausstellung verfolgt die Frage, ob die Bücher - gestern wie heute - nur Handlungsanweisungen sind oder noch weitere Funktionen erfüllen. Besondere und historische Küchen- bzw. Backgeräte runden die Schriftstücke ab.


Mi 12. September – So 11. November 2012
Tödliche Geschäfte 
Spekulieren mit Lebensmitteln

Sonderausstellung Tödliche Geschäfte

Seit es im Jahre 2008 zu sogenannten Brotunruhen kam, wird es als einer der größten Skandale in der Wirtschaftswelt empfunden, dass hemmungslose Spekulation mit Grundnahrungsmitteln möglich sind und dadurch Menschen, die unter Nahrungsunsicherheit leiden, in den Hunger getrieben werden.
Allerdings ist das Thema Spekulation ein uraltes Thema, das die gesamte Kulturgeschichte durchzieht. Ob in den Sprüchen Salomos, dem Narrenschiff des Sebastian Brant, der französischen Revolution, der Industrialisierung Europas oder in einem amerikanischen Stummfilm aus dem Jahre 1908, überall taucht die Figur des Wucherers oder Spekulanten auf. Die Menschheitsgeschichte scheint vom Profitdenken mitbestimmt zu sein und das spekulieren mit Lebensmitteln wird trotz moralischer Appelle die Ärmsten der Armen weiterhin treffen.


So 02. Dezember 2012 – So 03. Februar 2013
Das göttliche Kind
Bilder vom Christuskind

Weihnachtsausstellung Göttliches Kind
Seit der Weihnacht in Greccio 1223, in der Franz von Assisi die erste Krippe erichtete, erfreuen sich bildliche Darstellungen des "Jesuleins" äußerster Beliebtheit. Bedeutende Bildhauer widmeten sich dem Thema des göttlichen Kindes in unterschiedlichsten Materialien. Aber ebenso selbstverständlich griffen Familienväter gerade in den katholischen Landschaften Süddeutschlands gerne zu entsprechendem Werkzeug, um für die Krippen das Christuskind zu schnitzen. In Europa entwickelten sich im Verlauf der Jahrhunderte verschiedene Darstellungstypen, die nicht zuletzt den einzelnen Vorlieben - auch im Bezug auf die Gewandung und den "Aufputz" der Figuren - entsprachen. So entstanden liegende, schlafende, gefatschte, stehende, sitzende und segnende Christuskinder.
Die Ausstellung zeigt in mehrerlei Hinsicht einen breiten Querschnitt. Von höfischen Bildhauerplastiken über gewandete Christuskinder, bis hin zu Figuren die dem Bereich der Volkskunst zuzuordnen sind. Darüber hinaus wird der Werkprozess der Entstehung insbesondere der gekleideten Christuskinder eingehend untersucht. So gibt die Ausstellung auch einen kulturhistorischen Ausblick auf die heute in Europa weitgehend zum Erliegen gekommenen Handwerkszweige der Posamentenmacher, Paramentennäher und deren Erzeugnisse.



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