Veranstaltungsraum


Sa 29.04.2017, 16 Uhr

Schnippelparty mit Kurzführung und Film "Wastecooking"

In Kooperation mit Foodsharing Ulm

Im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „Feldstudien“ veranstaltet das Museum der Brotkultur in Kooperation mit der Initiative foodsharing Ulm am Samstag, den 29. April 2017 ab 16 Uhr erstmals eine „Schnippelparty“.

Die Idee der Schnippelparty besteht darin, Lebensmittel, die nicht mehr verkauft werden, obwohl sie noch gut sind, in einer gemeinschaftlichen Aktion sinnvoll und schmackhaft zu verwerten. In diesem Fall ist es die Ulmer foodsharing-Gruppe, die Gemüse und andere Zutaten auf dem Wochenmarkt abholt, aus denen dann im Museum der Brotkultur eine Suppe für ein gemeinsames Essen gekocht wird.

Die Aktion ist eingebunden in das Rahmenprogramm zur aktuellen Sonderausstellung „Feldstudien“, in der sich der Berliner Künstler Uli Westphal mit der erstaunlichen Formen- und Sortenvielfalt von Obst und Gemüse auseinandersetzt, die durch Handelsnomen und Standardisierungen zunehmend verloren gehen. Während der Schnippelparty gibt es die Möglichkeit, an Kurzführungen durch die Ausstellung teilzunehmen.

Abgerundet werden soll der Abend mit der Vorführung des Films „Wastecooking“ von David Gross, einem unterhaltsamen Roadmovie. David Gross, Lebensmittelaktivist und Koch, reiste durch fünf europäische Länder, um all jenes kulinarisch zu recyceln, was sonst an Essbarem vergeudet wird.

Eintritt frei!

Unterstützt wird die Schnippelparty durch:

Die Ulmer Regionalgruppe der deutschlandweiten Initiative foodsharing. Sie rettet genießbare Lebensmittel vor der Mülltonne indem diese direkt von lokalen Lebensmittelbetrieben abgeholt werden. Lebensmittel, die das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten haben, jedoch noch genießbar sind, oder die aus anderen Gründen nicht mehr verkäuflich sind, werden so noch verzehrt anstatt verschwendet.

Die Hochschulgruppe für Nachhaltigkeit der Universität Ulm. Diese Gruppe besteht aus den Studierenden unterschiedlichster Fachrichtungen, welche sich das Ziel gesetzt haben, die Stadt Ulm auf ihrem Weg zu einer nachhaltigeren Entwicklung zu unterstützen. Besondern Wert legt diese Gruppe dabei auf Themen wie nachhaltige Ernährung, Konsum und Mobilität.

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