Vorschau


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Jörg Immendorf, Esst deutsche Äpfel, 1965, Sammlung Rainer Wild

08.02.2018 – 20.5.2018
Zum Anbeißen: Früchte in der Kunst
Aus der Sammlung Rainer Wild
Der Unternehmer Dr. Rainer Wild, der 1991 eine Stiftung für gesunde und verantwortungsvolle Ernährung gründete, ist ein leidenschaftlicher Kunstsammler: In den letzten 40 Jahren trug er etwa 300 Werke von Künstler/innen des 20. und 21. Jahrhunderts zusammen.
Alle diese Werke kreisen um das Thema, das auch im Zentrum seiner langjährigen wissenschaftlichen und unternehmerischen Aktivitäten steht: um Früchte.
Begonnen hat alles mit Bildern der Expressionisten, zum Beispiel von Emil Nolde und Max Pechstein. Es folgten Werke zahlreicher namhafter Künstler bis in die unmittelbare Gegenwart, so etwa von Georg Baselitz, Karin Kneffel und Ai Weiwei.
Früchte sind für die Kunst attraktiv: Sie zeigen eine verblüffende Vielfalt an Farben, Formen und Oberflächen. Diese skulpturalen Wunderwerke der Natur sind einfach, alltäglich, und doch ästhetisch reich. Sie lassen an Genuss, Schönheit, Sommer und Lebendigkeit denken. Und damit traditionell, vor allem im barocken Früchtestillleben, an die Vergänglichkeit allen Seins: memento mori.
Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von Highlights aus der Sammlung.


6 Ausstellungen air qualitiy index 430
Benedikt Pertenheimer, air quality index 430

10.06.-09.09.2018

Lebensmittel Luft
Teil 3 der Trilogie Wasser, Erde, Luft

Vielleicht noch existentieller als Wasser und Erde benötigt der Mensch Luft: keine fünf Minuten kann er ohne zu atmen überleben. Luft ist aber auch Wind und Wetter, und ist ein lebensfreundliches Klima.
Das unsichtbare Element, in früheren Vorstellungen Lebensraum immaterieller Wesen wie Engel oder Dämonen, wird heute u.a. bevölkert von wachsenden Konzentrationen von CO2, von Drohnen und Satelliten. Diese dienen der Forschung und Beobachtung – auch von Wetter und Klimaveränderungen. Ein eigens für die Ausstellung konstruiertes künstlerisches Objekt von Bernd Schülke lässt an alle diese Aspekte denken.
Camille Seaman und Tomás Saraceno zeigen uns in ihren eindrücklichen Fotoarbeiten Wetterphänomene, die überwältigend erscheinen und uns die Wandelbarkeit von „Luft“ vor Augen führen. Im Nebel zu versinken drohen dagegen Benedikt Partenheimers fotografische Studien zum Feinstaub in Peking. Innovative Start-ups, u.a. von dem Künstler Daan Roosegaarde beschäftigen sich mit der Frage, wie CO2 aus der Luft gefiltert werden kann. Während uns Anna Debora Zimmermann mit ihrer Installation luftiger, wispernder Wesen in die Welt der Geister und der Poesie entführt.
Das Potsdam Institut für Klimawandelfolgen liefert begleitend Informationen und Filme.


Während seiner Schließzeit gastiert das Museum im Haus der Begegnung:


06.10.-11.11.2018
Kollwitz, Barlach und Co
Ort: Haus der Begegnung (Chorraum)

Öffnungszeiten: Sa und So 14-17 Uhr
Einfühlsame und aufrüttelnde Bilder der Schwächsten unserer Gesellschaft zu finden, war das Anliegen von Käthe Kollwitz, Ernst Barlach und anderen Künstlern zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Ihre Bilder klagen Krieg, Armut und Ungleichheit in konkreten Szenen und Schicksalen an, um aufzurütteln und die „hehre Kunst“ in den Dienst der Menschlichkeit zu stellen. Die expressiven Blätter sind auch heute noch eindrucksvoll.

13.01.-24.02.2019
Politische Plakate der 1920er Jahre
Ort: Haus der Begegnung
Hier zeigen wir aus der reichen Sammlung politischer Plakate der 1920-er Jahre eine Auswahl von Blättern, die rund um Hunger, Versorgung und Landwirtschaft kreisen.
Sie demonstrieren emotional und eindringlich, wie präsent und existentiell diese Themen waren, und wie die unterschiedlichen Parteien sie für ihre Argumentation einsetzten.





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